Basis-GC-Cannabinoid-Analyse - CANNALYSIS
Bestimmung des Cannabinoidgehalts in der Probe erfolgt durch Gaschromatographie (GC).
Basispreis: 44,18 €
10 Proben/Jahr: 37,87 €
Alle Preise verstehen sich ohne MwSt.
Sie können mit Ergebnissen innerhalb von 2-5 Arbeitstagen nach Eingang der Probe rechnen.
Für eine repräsentative Bestimmung sind mindestens 2 g Biomasse erforderlich. Eine größere Menge garantiert ein repräsentativeres Ergebnis.
Die Biomassenprobe wird mit einem Mörser zerkleinert (Homogenisierung), die entsprechende Menge wird gewogen und die Probe wird dann mehrmals mit Alkohol extrahiert. Der Extrakt oder die Tropfen werden gewogen und mit einem geeigneten Lösungsmittel verdünnt. Das Verfahren zur Bestimmung des Gehalts an Cannabinoiden und Terpenen ist die Gaschromatographie (GC), bei der ein Flammenionisationsdetektor (FID) zur Detektion verwendet wird. Die Gehalte werden nach der Methode des externen Standards bestimmt, und Referenzidentifikationslösungen werden zur Identifizierung einzelner Cannabinoide und Terpene verwendet.
Quantifizierungsgrenze (LOQ): 200 ppm oder 0,02%.
Nachweisgrenze (LOD): 100 ppm oder 0,01%.
Die Bestimmung des Cannabinoidgehalts mittels Gaschromatographie ist eines der offiziell anerkannten Verfahren. Durch die Verwendung der Gaschromatographie mit FID-Detektor bieten wir einen breiten linearen Bereich des Verfahrens und die Möglichkeit, Verbindungen ohne Chromophoren (d.h. Verbindungen, die kein Licht im UV-sichtbaren Bereich absorbieren) nachzuweisen. Auch die Gehalte an verwandten Substanzen (unbekannte Cannabinoide) können bewertet werden, da die Antwort des Detektors lediglich von der effektiven Anzahl der Kohlenstoffatome im Molekül abhängt (bei der HPLC-UV-Technik hängt die Antwort von der Wellenlänge ab, bei der die Analyse durchgeführt wird). Der größte Nachteil der Gaschromatographie ist die Unfähigkeit, carboxylierte von decarboxylierten Cannabinoiden (ohne Derivatisierung) zu trennen, da während der Analyse bei hoher Temperatur der Decarboxylierungsprozess stattfindet, sodass wir nur den Gesamtgehalt der einzelnen Cannabinoide (Summe von decarboxylierten und carboxylierten) bestimmen können.
